» 2026
Vortrags- und Diskussionsveranstaltung zum »Flaggentag« der Mayors for Peace und zum 71. Jahrestag des Russell-Einstein-Manifests
Mittwoch 8.7.2026, Beginn 18.00 Uhr
Martinikirche, Braunschweig, An der Martinikirche (Altstadtmarkt), 38100 Braunschweig
Referent: Prof. Dr. Peter Brandt, Historiker, Buchautor und Sohn von Willy Brandt, Mitwirkender am Ukraine-Friedensvorschlag »Den Krieg mit einem Verhandlungsfrieden beenden« von Harald Kujat, Peter Brandt, Michael v. d. Schulenburg, Johannes Klotz und Horst Teltschik
Moderation: Christoph Krämer, IPPNW
Veranstalter: Friedenszentrum Braunschweig, Friedensbündnis Braunschweig, IPPNW Regionalgruppe Braunschweig, Naturfreunde Braunschweig, Pax Christi Braunschweig
Das Friedenszentrum Braunschweig hatte sich im April mit einer Aktion beim europeanpeaceproject beteiligt. Jetzt melden melden sie sich in einem Rundschreiben#19 vom 2. Juli 2026 zu Wort, mahnen den Einsatz für Frieden an und richten sich mit ihrem Appell an alle Leser. Sie schreiben:
"Wir müssen wieder zusammenfinden und die Lehre aus den letzten beiden Weltkriegen umsetzen: NIE WIEDER KRIEG! Die Bedrohungslüge wird als Vorwand genommen, doch eigentlich geht es um Rohstoffsicherung und wieder - nicht zu fassen! - um deutsches Großmachtstreben. Gegen Aufrüstung, gegen das Herbeireden und Herbeiprovozieren des nächsten Krieges, nach dem es kein Leben mehr auf dem Planeten geben wird, müssen wir jetzt gemeinschaftlich und massiv aufbegehren!"
Ihre Gedanken und Überlegungen sind im Rundschreiben nachzulesen: https://europeanpeaceproject.eu/rundschreiben-19/
Anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls und in Sorge um die Aufrüstung unserer Regierung für einen Verteidigungskrieg gegen Russland will ich mich im Namen des Friedenszentrums Braunschweig zu unseren Grundsätzen bekennen:
NIE WIEDER KRIEG
Das beinhaltet auch die Forderung an unsere Regierung: Statt der Kriegsvorbereitungen, die mit der Bedrohung durch Russland gerechtfertigt werden, verlangen wir mehr Verhandlungen mit Russland über eine Beendigung des Ukrainekrieges. „Tatsächlich gibt es ernsthafte Zweifel und Kritik an diesem Bedrohungs-Narrativ.“
Russland ist nicht unser Feind, Russland ist unser Nachbar!
WIR BRAUCHEN KEINEN KRIEG
WIR BRAUCHEN KEINEN KRIEG GEGEN RUSSLAND!
Elke Almut Dieter
Dazu ein Artikel aus dem Braunschweig Spiegel:
"Entlarvt: Der Mythos vom drohenden Angriffskrieg Russlands – Warum die Aufrüstung schon vor Russlands Einmarsch in die Ukraine beschlossen war"

Am Montag fand am sog. Ausländerfriedhof am Brodweg in Braunschweig, wo 1200 ZwangsarbeiterInnen und Kriegsgefangene beerdigt wurden eine Gedenkfeier statt.
Hier die Rede von Werner Hensel:
(15.06.2026)
Liebe Mitglieder und Interessierte!
Die Stationierung von US-Mittelstreckenwaffen in Wiesbaden wurde zwar von den USA abgesagt, aber unsere Aufmerksamkeit auf das Thema sollte nicht nachlassen …
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Mai 2026:
Vortrag Jürgen Wagner

Vortragsmitschnitt vom 27.5.2026 in Braunschweig https://youtu.be/Gf1WtUVnBEM

Ein Kampf um die Erinnerung: Der Film „Bis ein Ort erinnert“ dokumentiert die Entstehung der Gedenkstätte des KZ-Außenlagers Schillstraße in Braunschweig.
Mi 03.06.26 - 18:45 Uhr | Universum Filmtheater - Neue Straße 8 - BS | Eintritt: 10,50 € (Ermäßigt: 9,50 €)
Regie: Sarah K. Becker, DE 2025, 39 Min., Dokumentarfilm
Anhand von Interviews mit Zeitzeug*innen sowie historischem Video- und Bildmaterial rekonstruiert „Bis ein Ort erinnert" die Auseinandersetzungen die schließlich zur Einrichtung der Gedenkstätte im Jahr 2000 führten – und macht deutlich, wie umkämpft Erinnerung ist.
Anschließendes Gespräch mit: Sarah K. Becker (Regisseurin), Stina Barrenscheen-Loster (Leiterin Gedenkstätte Schillstraße), Anja Hesse (Kulturdezernentin), Paul Pockrandt (VVN-BdA) und David Janzen (Rechtsextremismusexperte)
In der Veranstaltungsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens:
Mittwoch, 27. Mai 2026, 19.00 Uhr, Brunsviga Kulturzentrum - Kleiner Saal, Karlstr. 35, 38106 Braunschweig - Eintritt frei -
Vortrag und Diskussion mit Jürgen Wagner
»Mittelstreckensysteme: Frieden schaffen mit Angriffswaffen?«
Allerdings gibt es keinen Anlass Entwarnung zu geben:
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - April 2026:
Vortrag Christoph Felber

Vortragsmitschnitt vom 23.4.2026 in Braunschweig https://youtu.be/pqSGCV9JkuM
Gespräch und Diskussion am 07.05.2026, 19.00 Uhr in St. Katharinen

mit Günther Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission a.D., Mitautor des Buches: „Der lange Weg zum Krieg“ (Verheugen/Erler)
Moderation: Christoph Krämer (Arzt und Mitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW)) und Kerstin Vogt (Direktorin der Akademie)
Veranstalter ist die Evangelische Akademie Abt Jerusalem in Kooperation mit dem Braunschweig-Spiegel
Podiumsdiskussion am 28.04.2026, 19.00 Uhr in St. Katharinen, Braunschweig

mit Landesbischof Friedrich Kramer (Friedensbeauftragter der EKD), Prof. Jörg Hübner (Co-Autor der Denkschrift), Dr. Erich Vad (ehem. Brigadegeneral und militärpolitischer Berater von Angela Merkel)
Moderation: Kerstin Vogt (Direktorin der Akademie) und Christoph Krämer (Arzt und Mitglied der Deutschen Sektion der Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges)
Veranstalter ist die Evangelische Akademie Abt Jerusalem in Kooperation mit EEB, ARPM, Braunschweig-Spiegel, IPPNW und dem Friedenszentrum Braunschweig.

Am Ostersamstag beteiligten sich in Braunschweig bis zu 250 Menschen am Ostermarsch. Bundesweit waren es Zehntausende. Aufgerufen hatten dieses Jahr Friedenszentrum Braunschweig, Friedensbündnis BS, IPPNW BS und Naturfreunde BS. Kooperationspartner waren GEW BS und Schulstreik gegen Wehrpflicht BS.
Zwei Friedensorganisationen, in denen Palästinenser und Israelis sich gemeinsam für den Frieden einsetzen, veranstalteten dieses Jahr am 20. April 2026 zum 21. Mal eine gemeinsame Gedenkfeier für die Opfer: “Joint Israeli-Palestinian Memorial Ceremony”. Beide Organisationen haben Mitglieder aus Israel und Palästina. Gemeinsam wollen sie zeigen, dass es einen anderen Weg gibt – und dass trotz allem die Hoffnung noch lebendig ist.
Ceremony auf youtube
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - März 2026:
Vortrag Dr. Rolf Gössner

Vortragsmitschnitt vom 5.3.2026 in Braunschweig https://youtu.be/X8Zu3YSdYuQ

16. März 2026
Am 16. März 1968, ermordeten US-Soldaten in dem südvietnamesischen Dorf My Lai während des Vietnam-Krieges 504 unbewaffnete Zivilisten – überwiegend Frauen, Kinder und Greise. Das Massaker von My Lai wurde vom Militär und dem amerikanischen Verteidigungsministerium 14 Monate lang vertuscht, bevor der Journalist Seymour Hersh seine Recherchen darüber in einem unabhängigen Medium veröffentlichte.
Informationen und Diskussion mit Dr. Ute Lampe und Anke Schneider
Dienstag, 17. März 2026 - 19.00 Uhr, Brunsviga Kulturzentrum - Kleiner Saal, Karlstr. 35, Braunschweig
Mo 9. März 2026 19.00 Uhr im Universum Filmtheater, Neue Str. 8, Braunschweig
Im Anschluss: Friedensbündnis Braunschweig und Schulstreikbündnis gegen Wehrpflicht im Gespräch mit dem Regisseur Christoph Felder und dem Publikum
3.3.2026 - Stellungnahme des Friedenszentrums Braunschweig e.V.
zum Krieg zwischen den USA und Israel mit dem Iran, der weitere Länder in der Region hineinzieht. Wir sehen mit Sorge eine Entgrenzung des Krieges.
Wir verurteilen den völkerrechtswidrigen Angriff auf den Iran, den militärischen Enthauptungsschlag mit dem Ziel des Regimechange. Das militärische Eingreifen von Israel und den USA ist ein völkerrechtswidriger Überfall und keine Unterstützung der iranischen Opposition.
Krieg darf nie ein Mittel zur Erreichung politischer Ziele sein.
Vortrag Dr. Michael Lüders

Vortragsmitschnitt vom 12.2.2026 in Braunschweig https://youtu.be/WGTfo4-ZufQ
Braunschweig, den 3. Februar 2026
Aufnahme von Kindern aus Gaza zur fachärztlichen Betreuung
Sehr geehrter Herr Außenminister Wadephul!
Nach Schätzungen der WHO warten rund 15.800 Menschen in Gaza auf eine dringend erforderliche fachärztliche Behandlung außerhalb des Gazastreifens, darunter 3.800 Kinder, da eine Behandlung vor Ort nicht möglich ist. Zudem ist die Gefahr von Verletzungen und Traumatisierungen für Kinder durch den andauernden Beschuss durch das israelische Militär weiterhin gegeben. Die Rettung und Behandlung von Verletzten ist weiterhin lebensbedrohlich.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Januar 2026:
Venezuela, Ukraine… Taiwan - und was macht Europa?

Video und Bericht zur Veranstaltung mit Andreas Zumach am 20.1.2026 im Brunsviga Kulturzentrum
https://youtu.be/gwmVaSmjo1Q
von Elke Almut Dieter
Themen:
- »Friedenszentrum in neuen Räumen«
- »NATO und Russland - und eine aktuelle geopolitische Einordnung«
- »Kriegstüchtig statt friedenstauglich? - den Frieden wählen!«
- »Mahnwache am Reichstag gegen geplante Grundgesetzänderung«
- »Kriegswirtschaft in Deutschland und Europa - Wem nutzt die Fokussierung der Wirtschaft auf Kriegswirtschaft?«
- »Ostermarsch - Grundgesetz Friedensgebot«
- »1. Mai in Braunschweig«
- »Wöchentliche Schweigemärsche in Braunschweig für die Menschen in Gaza«
- »Gesichter des Friedens«
- »Friedenstreffen im öffentlichen Raum«
- »Flaggentag / Mayors for Peace«25.11. Berlin »Nein zu Kriegen – Rüstungswahnsinn stoppen – Zukunft friedlich und gerecht gestalten«
- »100 Kerzen auf der Oker«
- Zwei 80.-JAHRESTAGE: Ende 2. Weltkrieg + Atombombenabwurf auf Hiroshima und Nagasaki
- »Bewertung der israelischen Militäroffensive in Gaza im Kontext des Völkerrechts«
- »Antikriegstag Braunschweig«
- »Nie wieder kriegstüchtig - Bundesweite Friedensdemo in Berlin«
- »Propaganda. Zur Herstellung der Kriegstüchtigkeit in den Köpfen«
- »Kriegsdienstverweigerung«
- Termine
Ein Großteil der Veranstaltungen wurde aufgezeichnet und ist im youtubekanal des Friedenszentrums zu finden ( www.youtube.com/@friedenszentrumbraunschweig )
Völkerrechtler Norman Paech nimmt Stellung zum US-Angriff auf Venezuela.
Nachzulesen ist sie auf der Website der Diplomatischen Vertretungen Kubas im Ausland
"Der Überfall der US-amerikanischen Armee in der Nacht vom 2. auf den 3. Januar 2026 auf Venezuela, ein friedliches Land, die Entführung seines Präsidenten Nicolàs Maduro und seiner Ehefrau Cilia Flores und die Ankündigung einer Quasi-Annexion des Landes sind ein Piratenakt nach Gangsterart, ein abschreckendes Menetekel für das Jahr, das kaum begonnen hat. Mit 150 Flugzeugen soll der Angriff erfolgt sein, nachdem zuvor das Luftabwehrsystem Venezuelas ausgeschaltet wurde. Mehr als 80 Menschen sind dabei getötet worden, darunter 32 kubanische Sicherheitskräfte und auch Zivilisten.
Der Angriff ist lange vorbreitet worden. Seit September 2025 kreuzte eine immer größer werdende Armada von US-Kriegsschiffen vor der venezolanischen Küste. Sie griff dort kreuzende kleinere Schiffe unbekannter Herkunft an, versenkte sie und tötete zahlreiche Menschen, eine unverhohlene Drohung gegen Präsident Maduro, sich zu ergeben und das Land verlassen. (...)"
» Weiterlesen und Quelle der Erklärung: https://misiones.cubaminrex.cu/de/articulo/nichts-kann-all-diese-angriffe-rechtfertigen

Per E-Mail an: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! – Bundeskanzler –
Von: Christoph Krämer, IPPNW
Der US-Angriff auf Venezulea ist ein völkerrechtswidriger Kriegsakt –
die Bundesregierung muss ihn unmissverständlich verurteilen!
Braunschweig, 04.01.26
Sehr geehrter Bundeskanzler Merz,
völlig schockiert sehe ich, dass die USA unter fadenscheinigen Argumenten Venezuela militärisch angegriffen und Bomben auf seine Hauptstadt Caracas abgeworfen haben.
Unter Androhung weiterer militärischer Maßnahmen.
Und dass ihre anderen Verbündeten, einschließlich Deutschland, dem nicht nur tatenlos zusehen, sondern sogar noch moralische Beihilfe leisten.
Dieser US-Angriff ist ein völkerrechtswidriger Kriegsakt - die Bundesregierung muss ihn unmissverständlich verurteilen!
Was für die USA gilt, gilt auch für die Bundesregierung:
Völkerrecht ist anzuwenden - nicht nur gegenüber der Ukraine, sondern weltweit!
Nicht nur da, wo es Ihnen politisch opportun erscheint, sondern universell. Die UN-Charta kennt da keine Ausnahmen.
Ihr Messen mit zweierlei Maß, Herr Bundeskanzler, ist Doppelmoral!
Öffnungszeiten des Friedenszentrums
Di 16.00 -18.00 Uhr
Hochstr. 18





