» 2022
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - März 2022:
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach

Video zur Veranstaltung vom 15.3.2022 https://www.youtube.com/watch?v=oEyJ0SDSzH4
(24.3.2022) Bericht über Zumachs Vortrag von Elke Almut Dieter
Andreas Zumach war am 15. März zu einem Gastvortrag im Friedenszentrum. Der Saal in der Brunsviga war wieder voll, soweit es erlaubt war. Elke Almut Dieter vom Friedenszentrum begrüßte Herrn Zumach, Uwe Meier hatte sich bereit erklärt durch die Veranstaltung zu führen.
Der aktuellen Situation geschuldet hieß der Titel „Krieg gegen die Ukraine - das Ende allerHoffnungen auf eine eurasische Friedensordnung?« mit der angehängten Frage nach der weiteren Entwicklung, ob der Krieg das Ende aller Hoffnungen auf eine eurasische Friedensordnung sei. Herr Zumach bewertete den russischen Angriffskrieg gegen die souveräne Ukraine als völkerrechtlichen Verstoß: „Über Opfer und Täter gibt es keine Zweifel..“ und verwies auf den Regelverstoß gegen das humanitäre Völkerrecht, das einen größtmöglichen Schutz der Zivilbevölkerung gewährleisten soll. Als weitere Katastrophe bezeichnete er die Vielzahl von Flüchtlingen, die in den Nachbarländern Schutz suchen.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Dienstag, 15. März 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Andreas Zumach
Brunsviga Kulturzentrum - Kleiner Saal, Karlstr. 35, Braunschweig
Anmeldung bitte an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Es gelten die aktuellen Corona-Schutzauflagen
Alle Plätze im Studiosaal sind per Anmeldung bereits vergeben!
Der Vortrag wird auf Video aufgezeichnet und steht in den nächsten Tagen im youtube-kanal des Friedenszentrums zur Verfügung.
Russlands völkerrechtswidriger Krieg gegen die Ukraine ist durch Nichts zu rechtfertigen.
Auch nicht durch die Fehlhandlungen, Versäumnisse und gebrochenen Zusagen des
Westens in den letzten drei Jahrzehnten seit Ende des Kalten Krieges.
• Was können Sanktionen gegen Russland jetzt bewirken?
• Ist das NEIN der Friedensbewegung zu Waffenlieferungen an die Ukraine weiterhin richtig?
• Was sind die Voraussetzungen und Chancen für eine Friedensordnung mit Russland auf
unserem gemeinsamen eurasischen Kontinent nach dem Ende der Ära Putin?
• Und wie stellt sich China zu dem Krieg?
(7.3.2022) Aufruf der NaturwissenschaftlerInnen-Initiative (NatWiss) gegen den Ukraine-Krieg und zu den Demonstrationen für Frieden und Abrüstung
NatWiss verurteilt den Angriff Russlands gegen die Ukraine, der nicht zu rechtfertigen ist und die Regeln des Völkerrechts verletzt, mit unabsehbaren Opfern und Schäden. Gleichzeitig vergessen wir nicht, dass im Vorfeld des Krieges Warnungen und Vorschläge ignoriert, Prinzipien von Kriegsvermeidung und Friedenssicherung missachtet wurden. Das Wissen über Kriegsursachen und Friedenslösungen muss genutzt werden, um die Kriegshandlungen zu beenden und weitere Eskalationsspiralen zu vermeiden. Daher demonstrieren wir für Frieden und gegen jeden Militarismus!
IPPNW-Appell zum Ukrainekrieg
Der Angriffskrieg von Wladimir Putin und die Invasion russischer Truppen stellen eine eklatante Verletzung des Völkerrechts dar. Wir begrüßen die Resolution der UN-Vollversammlung vom 2. März 2022, die den russischen Einmarsch auf das Schärfste verurteilt und Putin zum Ende seiner Aggression aufgefordert hat.
Wir brauchen jetzt einen Waffenstillstand zwischen Russland und der Ukraine. Es darf keinen Abbruch diplomatischer Beziehungen geben, die Gesprächskanäle müssen offen bleiben. Wir appellieren an die Bundesregierung, auf alle Maßnahmen zu verzichten, die eskalierend wirken können. Russland muss seine russischen Truppen vollständig aus der Ukraine zurückziehen. Im Gegenzug könnte Russland ein NATO-Aufnahmemoratorium für die Ukraine zugesagt werden sowie eine Konferenz über die künftige Sicherheitsarchitektur Europas.
» weiterlesen und Online-Unterzeichnungsmöglichkeit auf ippnw.de

(02.03.2022) Friedenszentrum und Friedensbündnis Braunschweig hatten am Samstag 28.2.2022 11.00 Uhr zu einer Mahnwache auf dem Kohlmarkt aufgerufen.
Das Friedenszentrum Braunschweig verurteilt den militärischen Einmarsch Russlands in die Ukraine als völkerrechtswidrigen Akt. Die Existenz des souveränen ukrainischen Staates ist vom Völkerrecht geschützt, seine Grenzen müssen respektiert werden. Auch wenn die Rolle der Nato durch die über Jahre erfolgte Osterweiterung des Westens umstritten ist, rechtfertigt das nicht die militärische Aggression.
Für Krieg gibt es keine Rechtfertigung. Krieg ist das Eingeständnis von Unfähigkeit. Muss es erst Tod und Zerstörung geben, bevor am Ende die anstehenden Probleme verhandelt werden? Der Krieg löst kein Problem, er schafft neue.
Wir fordern, alle Angriffe einzustellen, alle Truppen aus der Ukraine zurückzuziehen, einen umfassenden Waffenstillstand zu vereinbaren und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.
Unsere Gedanken sind bei den Menschen, die von der Gewalt betroffen sind. Der Schutz der Zivilbevölkerung sollte Vorrang haben, Versorgungsund Flüchtlingswege müssen offen gehalten werden - wie es in der Genfer Konvention gefordert wird. Die ersten Flüchtlinge sind in Polen und Moldavien, auch Deutschland bereitet sich darauf vor . Wir begrüßen das, denn das ist human und entspricht der Charta der Menschenrechte. Schade, dass andere Flüchtlinge nicht aufgenommen wurden.
Politische Reaktionen des Westens sollten auf die Wiederaufnahme von Gesprächen gerichtet sein, weiteren Hass und Konfrontation vermeiden.
(27.2.2022) Das Friedenszentrum Braunschweig verurteilt den militärischen Einmarsch Russlands in die Ukraine als völkerrechtswidrigen Akt. Unsere Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, die von der Gewalt betroffen sind.
Die Existenz des souveränen ukrainischen Staates ist vom Völkerrecht geschützt, seine Grenzen müssen respektiert werden. Auch nicht die über Jahre erfolgte Osterweiterung der NATO - rechtfertigt die militärische Aggression, den Einmarsch in die Ukraine.
Samstag 26. Februar 2022
11.00 Uhr Mahnwache des Friedensbündnisses auf dem Kohlmarkt Braunschweig
13:00 Uhr Mahnwache und Kundgebung von ver.di Bezirk Süd-Ost-Niedersachsen auf dem Platz der Deutschen Einheit, Braunschweig
Die Waffen nieder, stoppt den Krieg! Frieden für die Ukraine und ganz Europa
Aufruf und Appell
- Sofortiger Stopp aller kriegerischen Handlungen
- Rückzug der russischen Truppen aus der Ukraine
- Hilfe für die Bevölkerung
- Neustart eines Friedensprozesses
22.02.2022
"Wir trauern um unseren Friedensfreund Hans-Georg Hartwig. Als langjähriger Aktivist im Friedensbündnis gab er wesentliche Impulse für die Friedensarbeit. Er sorgte dafür, dass die „Zeitung gegen den Krieg“ stets dabei war; er war es, der die Ostermärsche und die Demos zu den Antikriegstagen anmeldete und mit den Megafondurchsagen dafür sorgte, dass unsere Anliegen auch gehört wurden. Hans-Georg war ein zutiefst aufrichtiger, freundlicher und hilfsbereiter Mensch. Sein unerschütterlicher Optimismus und sein Humor haben anderen oft in schwierigen Situationen Mut gemacht. Er fehlt uns jetzt schon."
Friedenszentrum Braunschweig e.V.

Bildquelle: https://youtu.be/SWCG9CL-nAA?t=381 (Youtube-Kanal des Friedenszentrums)
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Februar 2022:
Vortrag und Diskussion mit Ingar Solty

Video zur Zoom-Veranstaltung vom 17.2.2022 https://youtu.be/KwMPNEgXnS0
Kaum irgendwer würde die derzeitige, mit der NATO-Osterweiterung in Zusammenhang stehende krisenhafte Entwicklung um die Ukraine mit dem sogenannten »War on Terror« in Verbindung bringen; d. h. mit dem Krieg, der von einer zahlenmäßig schwankenden Koalition gegen Al Qaida, den IS, Afghanistan, den Irak ... geführt worden ist. Der Referent wird der Frage nachgehen, ob bzw. in welcher Hinsicht dieser Zusammenhang besteht.
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 17. Februar 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Ingar Solty
Online-Veranstaltung über Zoom
Teilnahme-Kurz-Link:
https://t1p.de/pgu06
Kaum irgendwer würde die derzeitige, mit der NATO-Osterweiterung in Zusammenhang stehende krisenhafte Entwicklung um die Ukraine mit dem sogenannten »War on Terror« in Verbindung bringen; d. h. mit dem Krieg, der von einer zahlenmäßig schwankenden Koalition gegen Al Qaida, den IS, Afghanistan, den Irak ... geführt worden ist. Der Referent wird der Frage nachgehen, ob bzw. in welcher Hinsicht dieser Zusammenhang besteht.
Ingar Solty ist Referent für Friedens- und Sicherheitspolitik am Institut für Gesellschaftsanalyse der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Aus der Reihe - WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS - Januar 2022:
Vortrag und Diskussion mit Claudia Haydt

Video zur Zoom-Veranstaltung vom 20.1.2022 https://youtu.be/0UjLSKgDK_s
Claudia Haydt analysiert politisch das Scheitern des Westens im Afghanistankrieg, der ohne klare Zielsetzung geführt wurde, stellt die eigentlichen Hintergründe und die geostrategischen Interessen, die zu dem Krieg geführt haben dar, und geht auch auf die Auswirkungen auf die Bundeswehr ein.
Die dreiteilige Buchreihe "Braunschweig im Bombenkrieg" steht seit Beginn 2022 komplett digital und kostenfrei zum Download zur Verfügung. Auch der historische Ausstellungskatalog »Helden, Mörder, Opfer« liegt digitalisiert vor.
Dokumente zur Ausstellung, Band 1
Hrsg.: Frieder Schöbel / Heinz Friedrich - 144 Seiten, zahl. Abbild. u. Faks. - wvb Wissenschaftlicher Verlag Berlin
Download:
»» Inhalt - 62,5 MB
»» Umschlag - 4,6 MB
Vortragsreihe Wege zu einer Kultur des Friedens
Donnerstag, 20. Januar 2022 um 19.00 Uhr
Vortrag und Diskussion mit Claudia Haydt
Online-Veranstaltung über Zoom
Claudia Haydt wird das Scheitern des Westens im Afghanistankrieg, der ohne klare Zielsetzung geführt wurde, politisch analysieren, die eigentlichen Hintergründe und die geostrategischen Interessen, die zu dem Krieg geführt haben, darstellen und auch auf die Auswirkungen auf die Bundeswehr eingehen.
Deutschland hat eine Parlamentsarmee. Aufgrund des sogenannten Parlamentsbeteiligungsgesetzes müssen die Militäreinsätze, ihre Kosten und der politische Auftrag vom Parlament gebilligt werden. Dazu gehört die parlamentarische Kontrolle der Einsatzrealität einschließlich der Gefährdung von Soldaten und Material. Die Referentin wird auch darüber berichten, wie dieser Anspruch in der Praxis umgesetzt wird.
Claudia Haydt, Religionswissenschaftlerin und Soziologin, arbeitet im Vorstand der Informationsstelle Militarisierung (IMI) und der Europäischen Linkspartei. Sie ist Autorin zahlreicher friedenswissenschaftlicher Publikationen und arbeitete viele Jahre im Bundestag im Bereich Militär- und Sicherheitspolitik.

Zum 22.1.2022: Erster Jahrestag der Ächtung der Atomwaffen
Vor genau einem Jahr – am 22. Januar 2021 trat der UN-Atomwaffenverbotsvertrag in Kraft: Eine einstimmige Mehrheit der UN-Vollversammlung hat die Ächtung der Atomwaffen durchgesetzt und einen weltweit gültigen Vertrag ermöglicht. Das Inkrafttreten des Vertrags ist ein historischer Meilenstein der globalen Bewegung für nukleare Abrüstung, die vor 75 Jahren begann und über mehrere Generationen andauert. Der Vertrag verkörpert den Willen der Menschheit, ohne Atomwaffen zu leben. Er stellt einen Sieg der internationalen Demokratie und multilateralen Diplomatie über die Dominanz der Weltmächte dar.
Deutschland ist diesem Vertrag noch nicht beigetreten! Die Regierung begründet das mit der atomaren Teilhabe durch die Nato: tatsächlich lagern in Büchel Atomsprengköpfe, die im Notfall mit amerikanischen Jagdbombern von deutschen Soldaten zum Einsatz gebracht werden sollen.
Das Ziel der Friedensbewegung ist es, dass auch Deutschland dem Atomverbotsvertrag beitritt und atomwaffenfrei wird.
"Gemeinsam haben Vertreterinnen und Vertreter der Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, der Braunschweigischen Stiftung, der Oberbürgermeister der Stadt Braunschweig, Dr. Thorsten Kornblum, sowie Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne am Donnerstag (13. Januar) eine Informationsstele zur Erinnerung an die Opfer der NS-Justiz an der Gedenkstätte Braunschweig-Buchhorst freigegeben. Sie soll an mindestens 25 Soldaten und Zivilisten erinnern, die von der NS-Militärjustiz bzw. vom damaligen Volksgerichtshof als Deserteure oder Widerstandskämpfer zu Tode verurteilt und am heutigen Standort der Stele erschossen wurden. (...)"
weiter dazu in der Pressemitteilung auf https://www.braunschweig.de/politik_verwaltung/nachrichten/infostele-buchhorst.php
und auch im Beitrag von Uwe Meier im braunschweig-spiegel
"Gedenkstätte Braunschweig-Buchhorst erinnert nicht nur an Opfer der NS-Justiz, … …. sondern auch an das Engagement der Zivilgesellschaft und die Versäumnisse über die Täter zu informieren.(...)"
https://braunschweig-spiegel.de/gedenkstaette-braunschweig-buchhorst-erinnert-nicht-nur-an-opfer-der-ns-justiz/
Frieder Schoebel zu letzerem:
"Einige Bemerkungen zum Artikel Uwe Meiers (BS-Spiegel) über die Gedenkstätte Schießstand Buchhorst


