Unsere Antikriegstagsveranstaltung 2026 begann am Samstag den 05.09. um 11.00 Uhr am Kohlmarkt.

Die ca 100 TeilnehmerInnen wurden von Ute Lampe vom Friedensbündnis begrüßt. Dort gab es drei Redebeiträge:



Christoph Krämer von der internationalen Vereinigung der ÄrztInnen gegen Atomkrieg, hielt die Einstiegsrede. Er kritisierte die massive Aufrüstung, ihre Finanzierung durch eine exorbitante Verschuldung und Umschichtung von Mitteln aus dem Bundeshaushalt die einen Kahlschlag bei sozialen Themen zur Folge hat, der deutlich spürbar bei den Bürgern ankommt. Den fortgesetzten Aufbau von Feindbildern verurteilte er scharf weil damit ein Klima der Angst und Abschottung erzeugt wird. Er bemängelte, dass weiterhin Diplomatische Aktivitäten unserer Bundesregierung nicht erkennbar stattfänden bzw. anderen Nationen überlassen würden und deshalb kein Weg zu Verhandlungen eröffnet wird, die die Kriege am Rande Europas beenden könnten.



Nina Hagelberg, Mitglied des Jugendparlaments in Braunschweig schilderte ihre Sichtweise auf die derzeitige Situation. Sie skizzierte anschaulich die unter Jugendlichen häufig empfundene düstere Situation der jungen Menschen in der heutigen Zeit. Zwischen Pandemien, Umweltkatastrophen, schwierigen beruflichen Perspektiven, finanziellen Einschränkungen, Kriegen, der Aufforderung zum Wehrdienst und mangelnder positiver Gesellschaftlicher Perspektiven müssen sie ihren Weg finden – das fällt vielen sehr schwer und lässt sie an vielem in unserer demokratischen Gesellschaft Jahr zweifeln – manche verzweifeln.

 



Thorsten Stelzner, kritischer und emphatischer lyrischer Seismograph unserer Zeit trug einige seiner Texte die Gänsehaut erzeugen, zu Krieg + Frieden, Macht und politischen Interessen, Eltern + Kindern in dieser Zeit, in der das Land Kriegstüchtig gemacht wird, vor. (--> https://www.youtube.com/@literatist1963/videos )

 



Der anschließende DEMOZUG durch die Stadt stoppte mehrmals.

Vor dem Rathaus machte Elke Almut Dieter vom Friedenszentrum auf die Verhandlungen für einen Tarifvertrag für die Reinigungskräfte am Städtischen Klinikum aufmerksam. Für die Finanzierung u.a. dieser wichtigen gesellschaftlichen Aufgabe wird das Geld in den öffentlichen Haushalten durch die Umlenkung der Steuermittel in Rüstung immer knapper und macht „faire Arbeit – faires Entgelt“ im gesundheits- und öffentlichen Bereich immer schwerer bzw. schränkt diese immer weiter ein.



Am Platz vor dem Schloss sprach Pastor Eckehard Binder. Er lieferte eine eindrucksvolle Beschreibung zur derzeitigen Situation in Palästina und der Westbank. Nach wie vor werden die Menschen dort von israelischen Militärs schikaniert, gejagt und verfolgt, von israelischen illegalen Siedlern angegriffen und vertrieben. Sie kämpfen um ihr Überleben. Er schilderte die Erkenntnisse von unabhängigen Organisationen über die völlig unverhältnismäßige Vorgehensweise der israelischen Regierung gegen die Palästinenser. Auch die Sichtweise seiner israelischen Gesprächspartner bei zahlreichen direkten Kontakten brachte er zum Ausdruck, die, bedauerlicher Weise in der Minderheit, dieses Vorgehen verurteilen und sich einen baldigen Frieden mit der palästinensischen Bevölkerung sowie keine weitere Unterstützung bei militärischen Maßnahmen für die israelische Regierung wünschen.



Artjom Surzhykov – einer der jungen Organisatoren der Schulstreiks in Braunschweig - engagiert sich gegen Wehrpflicht. Mit klaren Worten schilderte er die politische Situation der Aufrüstung und Kriegsvorbereitung mit den gesellschaftlichen Folgen für die junge Generation – insbesondere die drohende Wehrpflicht. Die Schulstreiks sollen an weiteren bundesweiten Aktionstagen wie z.B. am 25. September in Braunschweig fortgesetzt werden Die Schüler freuen sich über weitere Unterstützung.

Angela Vorwerk trug dazu inhaltlich passend den Text von Wolfgang Borchert – „Dann gibt es nur eins! Sag NEIN !“ vor.

 



Ein weiterer Halt der Demonstration:

Friedhof Hochstraße - Gedenkstädte für die in der NS-Zeit in Braunschweig zu Tode gekommenen Zwangsarbeiterinnen und ihre Säuglinge.
(--> http://www.vernetztes-gedaechtnis.de/hoch.htm )



Dort sang der Chor Klartext das Lied: „Mein Vater wird gesucht“.

 

 

 

Dazu berichteten ein Schüler und eine Schülerin der Christopherus-Schule (CJD), von ihrer Arbeit auf dem Friedhof. Sie erforschen und dokumentieren mit ihrem Lehrer Michael Heinert die Namen der Toten. Eine eindrucksvolle Schilderung des Lebens einer jungen Frau, der Zwangsarbeiterin Maria aus Polen wurde von ihnen vorgetragen. Führungen zu diesem dunklen Kapitel unserer Geschichte können mit ihnen über den Kontakt mit dem Lehrer vereinbart werden.
 (--> über die AG Hochstraße: https://gymnasium-braunschweig.cjd.de/de/aktuelles-aus-dem-cjd/ag-hochstrasse-nominiert-fuer-ndr-ehrenamtspreis)

 

 

 



Der Antikriegstags-Demozug endete am neuen Sitz des Friedenszentrums am Friedensbüro in der Hochstraße.

Dort fand ein kleines Friedensfest statt, zu dem alle Demo-TeilnehmerInnen und weitere Gäste eingeladen waren: Kaffee, Kuchen, türkische Zigarrenbörrek, Brezeln, Musik und Zeit zum Klönen wurde gern genossen und genutzt. Der Chor Klartext gab auch noch eine Zugabe aus seinem Repertoir.

 

 

 

 

 

 

 



Herzlichen Dank allen Engagierten für all die guten Beiträge zum Antikriegstag 2026.

Fotos: © Eva Stassek, Corinna Senftleben, Matthias Wesche


Begrüßung Ute Lampe (Friedensbündnis)



Liebe Friedensfreunde und Friedensfreundinnen, liebe Mitstreiter*innen für den Frieden.

Ich möchte Euch herzlich zu unserem diesjährigen Antikriegstag begrüßen.

Diese Veranstaltung wird organisiert vom Friedenszentrum und Friedensbündnis Braunschweig, der IPPNW Regionalgruppe Braunschweig und unseren Kooperationspartnern GEW, Naturfreunde, Jugendparlament und Schulstreik gegen die Wehrpflicht.
Mein Name ist Ute Lampe vom Friedensbündnis Braunschweig.

Am 1. September 1939, also vor 87 Jahren hat die deutsche Wehrmacht Polen überfallen. Wir erinnern mit der heutigen Veranstaltung zum Antikriegstag daran, an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus.
60-70 Millionen Tote in der Mehrzahl Zivilisten hat dieser Krieg gefordert. Davon wurden nach wissenschaftlichen Schätzungen ungefähr 17 Millionen Menschen von Nationalsozialisten und ihren Unterstützern ermordet. Die meisten fielen dem Rassewahn der Nationalsozialisten zum Opfer: allein 6 Mio. Juden, ca. 8,7 Mio. sowjetische Zivilisten und Kriegsgefangene, 1,8 Mio. polnische Zivilisten, 250.000 Sinti und Roma, Menschen mit Beeinträchtigungen, Menschen mit diverser sexueller Orientierung.

Wir sagen deshalb  “Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!” <


Ich erinnere daran, dass der 2. Weltkrieg mit einer Lüge begann, dem angeblichen Überfall polnischer Soldaten auf den Sender Gleiwitz. Tatsächlich war es ein fingierter Überfall von verkleideten SS-Schergen.
 
Es folgten im letzten und diesem Jahrhundert weitere Kriege, die auf Lügen gründeten, begleitet von Entmenschlichungen und Dämonisierungen des Feindes. Ich appelliere deshalb:
- lasst uns Wachsam bleiben,
- lasst uns kritisch bleiben, gegenüber Regierenden, gegenüber unseren Politiker*innen, gegenüber Medien und vermeintlichen Expert*innen.

Ute Lampe
Es gilt das gesprochene Wort!

 



Auftaktrede Christoph Krämer (IPPNW)



Liebe Braunschweigerinnen und Braunschweiger!

Am 1. September 1939 wurde im Deutschen Rundfunk der Beginn des 2. Weltkrieges verkündet, mit der Lüge (wie eben schon von Ute Lampe geschildert):

„Seit 5:45 Uhr wird ZURÜCKgeschossen!“

Wie eben schon von Ute Lampe geschildert, war der angebliche polnische Überfall auf den Sender Gleiwitz von Deutschland inszeniert, um einen Vorwand für den Krieg zu schaffen.
Keine sechs Jahre später waren zwischen 50 und 100 Millionen Menschen tot (die genaue Zahl ist bis heute umstritten) – ein Großteil von ihnen wurde im deutschen Vernichtungskrieg gegen die Sowjetunion ermordet. Erwähnt sei hier aber einmal auch, dass ähnlich viele Menschen in China getötet wurden – und übrigens auch MILLIONEN von Deutschen.
Die halbe Welt lag in Trümmern.

Ganz am Schluss wurden dann noch zwei Atombomben abgeworfen (zwecks Machtdemonstration seitens der USA) – mit verheerenden Folgen.

Wie war es möglich, diesen neuen Weltkrieg und die Mega-Rüstung dafür zu finanzieren – ziemlich kurz nach dem Verlieren des 1. Weltkrieges, unter erdrückenden Reparationslasten für Deutschland?

Dies geschah damals durch eine versteckte gigantische Schuldenaufnahme (getarnt als sog. „Mefo-Wechsel“) – gedeckt einzig durch das Versprechen an die Gläubiger, das Geld für die Rückzahlung anschließend zu rauben: mittels des Völkermords an den europäischen Juden, vor allem aber mit Hilfe des Vernichtungskriegs gegen die Sowjetunion. Auf die beängstigende Parallele zu unseren heute als „SONDERVERMÖGEN“ bemäntelten Rüstungskrediten komme ich gleich noch zu sprechen.

Natürlich: Geschichte wiederholt sich nicht 1:1. Propaganda- und Täuschungsmanöver aber schon: Z.B. erinnert mich der Drohnenvorfall von Leipzig an den gefaketen Überfall auf den Sender Gleiwitz – der ohne den 8. Mai 1945 und den anschließenden Nürnberger Prozess übrigens eine „Verschwörungstheorie“ geblieben wäre…

Für wichtiger halte ich aber sicher noch die Dämonisierung des Gegners als neuer Hitler. Was die Fortführung des Ukrainekriegs BIS ZUM SIEG ÜBER RUSSLAND als alternativlos er-scheinen lässt – koste es, was es wolle (oder im Deutsch des Kanzlers: „whatever it takes“).

Da freilich die Ukraine schon lange komplett zahlungsunfähig ist, geht das nur mit UNSEREM Geld (Steuergeld) – und mit UNSEREN Waffen:

Allein 2026 hat die EU schon 90 Milliarden Euro NEUE Kredite für Herrn Selenskyj bewilligt. Der seinen Generalstabschef und jüngst auch seinen Kriegsminister abgesetzt und Wahlen auf unbestimmt verschoben hat. Auf diesen Geldberg hat Kanzler Merz kürzlich noch einmal 11,5 Milliarden Euro deutsches Geld draufgelegt (auch aus Schulden übrigens).
KEIN Geld ist dann da für Investitionen zum Erhalt von 100.000 Stellen bei VW. Auch nicht genug für die Rente, die beschnitten wird, für die Eisenbahnen, die versagen, für gute Schulen und für die Krankenhäuser. Oder zur Tarifentlohnung von MitarbeiterInnen, um sie vor Altersarmut zu bewahren: „Das Geld ist einfach nicht da“, heißt es dazu.
Es gilt das gesprochene Wort.

Die Begründung für die Rüstungsorgie: Notwendige Verteidigungsfähigkeit.
Warum aber nennt Herr Pistorius das dann „Kriegstüchtigkeit“?
Davon steht nichts im Grundgesetz. Auch nicht im 2+4-Vertrag. Und auch nicht in der UN-Charta. Das Grundgesetz sagt vielmehr: „Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf.“ Die Vorbereitung von Kriegen verbietet es unmissverständlich – desgleichen das Völkerrecht (UN-Charta und 2+4-Vertrag).

Ein Desaster bringt freilich nicht erst der Krieg, sondern schon seine Vorbereitung: Die Ermöglichung von Rüstungs-Schuldenbergen in BILLIONEN-Höhe, die Herr Merz ins Grundgesetz hat schreiben lassen – getarnt als „Sondervermögen“. Diese werden die Geldsäcke der Gläubiger wie BLACKROCK & Co. (wo Hr. Merz ja herkommt) noch praller füllen. Deutschlands Zinslast (noch ohne Tilgungen!) wird von jährlich 4 Milliarden Euro 2021 auf 82 Milliarden 2030 steigen und unser Land faktisch in deren Schuldknechtschaft bringen.
Ergebnis: SIEG ÜBER RUSSLAND wird zum Sachzwang. Denn nur er kann der Ukraine die Reparationen bringen, mit denen sie dann unsere Kredite zurückzahlen kann (eigene Mittel hat sie ja längst nicht mehr).

Übertreibung? Als Herr Pistorius am Mittwoch hier war (zwecks Wahlkampfhilfe für OB Korn-blum) hat er zu Klimapolitik gesprochen, zu Fußball. Dazu, wie er sich DAS vorstellt, Sieg über Russland, wurde er weder gefragt, noch hat er etwas dazu gesagt…
Dass Russland eine Atommacht ist? Papperlapapp!, meinte Frau Baerbock dazu sinngemäß, Sie erinnern sich vielleicht.

Wir haben ja Wunderwaffen. Nachdem Taurus-Lieferungen Herrn Merz dann doch zu riskant waren, verhilft er Herrn Selenskyj nun zu massenhaften Ferndrohnen – mit denen der die Angriffe auf russische Infrastruktur und Menschen von derzeit 300 auf 1.000 pro Tag steigern will. „Den Krieg in die Tiefe Russlands tragen!“ – wie 2023 vom Bundestag proklamiert.

Wie lange, glauben Sie, wird Russland sich das anschauen, bis es mit ähnlicher Münze antwortet? Ist Ihnen klar, dass es dort nicht nur Herrn Putin, sondern noch viel mehr PolitikerInnen gibt, die unseren Plan der NATOisierung der Ukraine als existenzielle Bedrohung Russlands ansehen?

Und wussten Sie, dass das Abrücken von diesem Irrsinn dort die Türen zu Verhandlungen und Waffenstillstand öffnen würde? Während unser Endsieg-Plan dort immer mehr extreme Kräfte hervorbringt?

Nun, es GIBT in unserem Land viele kluge und besonnene Leute, die das sehr wohl wissen. Die das Weiter-so mit Töten, Kriegstüchtigkeit, Monsterverschuldung für Rüstung und Sozialkahlschlag dafür beenden und den Weg für einen Kompromiss- und Verhandlungsfrieden ebnen wollen. Lassen Sie uns gemeinsam dafür kämpfen, dass sie nicht länger als „Kreml-Freunde“ verunglimpft und so zum Schweigen gebracht werden! Dass Vernunft nicht immer weiter als Verrat denunziert wird.

SOLIDARITÄT MIT DER UKRAINE heißt für MICH, nicht weiter Tausende von Menschen zu opfern, zu verstümmeln, zu Waisen und Flüchtlingen zu machen, sondern jetzt ERNSTHAFTE Verhandlungen zu beginnen. Von EU- und von deutscher Seite. Dies nicht einem besinnungslosen US-Präsidenten zu überlassen.

Es gilt das gesprochene Wort.

Lassen Sie mich nun abschließend noch 4 kurze Stichpunkte zu den weiteren Kriegen ergänzen, in die Deutschland aktuell verwickelt ist. Die Erfahrung von 1939 – und der Schwur von Buchenwald 1945: „Nie wieder Faschismus, nie wieder Krieg“ – heißt für mich in Ergänzung des bereits Gesagten auch:

Zu Gaza: Ein VÖLKERMORD rechtfertigt keinen weiteren Völkermord!

Und Völkerrechtsbrüche sind VÖLKERRECHTSBRÜCHE – auch wenn sie von Verbün-deten begangen werden: Beim Überfall auf Venezuela, bei der Strangulation Kubas – an der Deutschland sich beteiligt – oder beim Angriffskrieg gegen den Iran!

SOLDATEN UND OFFIZIERE: Völkerrechtswidrige Befehle sind zu verweigern! Und auch die Beihilfe zu Genozid und Angriffskriegen, die Kanzler Merz mit faschistoider Wortwahl als „Drecksarbeit“ bezeichnete – ist zu unterlassen!

AN DIE BUNDESREGIERUNG: Sperrung des Deutschen Luftraums für alle am völker- rechtswidrigen Angriffskrieg gegen den Iran beteiligten Militärflüge – nach dem Vor-bild Spaniens! Ohne Ramstein als zentrale Basis dafür könnte Trump ihn nicht weiterführen.
Laut zu sagen: „NEIN!!“ ist heute unsere erste Pflicht.

Vielen Dank!

Es gilt das gesprochene Wort.


Redebeitrag Lina Hagelberg

 

Ja, wie soll man sich denn als junger Mensch zu dieser Zeit fühlen.
Überall verhärten sich die Fronten.
Es wird irrational und impulsiv gehandelt.
Auch unter uns, nur hat unser handeln ein paar genervte Eltern zur Folge. Während unreife viel zu mächtige Männer Kriege beginnen.
Zuerst in der Ukraine,
dann im Nahen Osten
und in den USA spielt Trump sowieso mit dem Wahnsinn.
Konflikte führen dazu, dass Parteien sich zerstreiten oder nicht einmal die Position zu einem Genozid ergreifen können.
Stattdessen wird Religionsfeindlichkeit salonfähig.


Fremdenfeindlichkeit nimmt in unserem Land zu,
ihr wünscht euch dichtere Grenzen.
Und sucht für die Schuld einen einfachen Sündenbock.
In den Medien wird über Straftaten überwiegend einseitig berichtet,
Sie werden vor allem News, wenn sie von nicht deutschen begangen werden.
Dadurch schreiben wir Straftaten gewissen Menschengruppen fest zu.
So kommen wir jetzt zu diesem Schlamassel:
40 % in Sachsen Anhalt.

Auch in Braunschweig, am 1. Mai konnten sich hier neo Nazis treffen und unser fröhliches Fest stören.
Die hasserfüllt brüllenden durften ihr Demo direkt am Bürgerpark endlang führen.

Beim CSD in Berlin wurden 31 Menschen verletzt und eine Frau getötet.
Bei einem Fest wo es um Liebe und Toleranz geht.
Kann man 2026 immer noch nicht sicher sein.
Auch Bedrohungen von Neonazis stehen dort auf der Tagesordnung.
Liebe wird bekämpft.


Aber einen Lichtblick gibt es,
bei unserm CSD haben 6000 Leute friedlich in der Innenstadt gefeiert.
Es ist schön zu sehen, dass es auch noch Toleranz gibt.
Glückliche Menschen, die mit dem Grundsatz leben und leben lassen viel Erfolg haben.



Unsere Generation ist zerstritten.
Zwar lehnen über die Hälfte von den Wehrpflicht Betroffenen sie ab,
dennoch muss ich mir beim Flyern für Streik Aktionen mein gegenüber lieber doch noch ein drittes oder viertes Mal genau an sehen,
um keinen Seitenscheitel oder doch die Lonsdale Jacke zu übersehen.

Nein Bro es war nicht lustig mir den Flyer kaputt zurück zu geben.
Ich hätte hin auch behalten können ;)

In der Bahn fühle ich mich manchmal erkannt und muss mit bösen Sprüchen rechnen,
ich treffe im Club Jungs und Wechsel lieber die Bar,
weil wer weiß wie berechenbar der kleine Fascho alkoholisiert ist,
dem ich bei der letzten Demo aufgefallen bin.
In meinen Kommentaren werde ich beleidigt und bedroht, weil ich solidarisch bin und auf Ungerechtigkeiten hinweise.

Das ist eine wahre Bedrohung für unsere Demokratie,

genau jetzt müssen wir uns schützen und zusammenhalten.



Wir sollen also in den Krieg ziehen,
um den Streit von Reichen alten Sacken auszutragen,
im Notfall gibt’s die Wehrpflicht,
denn Wer weiß ob genug Bock haben?!
Wir wollen nicht an der Front sterben, ihr ja offensichtlich auch nicht.
Ihr können Däumchen drehend vor der Glotze sitzen, während wir
für euch an die Front sollen.


Besser, ihr romantisiert es, werbt dafür.
Hast du nach deiner individuellen Postkarte mit Nachnamen,
auf der ein QR Code war um an einem Gewinnspiel teilzunehmen,
welches einem ein VIP Plätze bei der Bundeswehrmesse ermöglicht hätte, geehrt gefühlt?
Dachtest du dir nicht auch,
boah geil,
da kriege ich extra nh Einladung mit meinem Namen um mir vielleicht den neusten stuff der Bundeswehr reinzuziehen?
Per Gewinnspiel!
Das ist ja alles super spielerisch,
verharmlost garnicht die Ernsthaftigkeit eures Berufs!

Auf Snapchat wird pausenlos Werbung von ihnen geschaltet,
die man nicht blockieren kann,
Auch auf meine tik tok for you erscheinen immer wieder diese Clips.
Auf dem Schlossplatz konnten wir uns hier 17 Tage lang die Karriere Wege der Bundeswehr angucken und bei einem Hygia stand schonmal los trainieren für den Dienst.

Überall werden wir mit der Bundeswehr und mit dem Krieg konfrontiert.


Bei Bildung macht die Bundeswehr kein Stopp,
Direkt aus der Schule pickt ihr eure neuen Opfer um den unschuldigen Kindern Krieg näher zu bringen.
wie soll sie ihre Angebote sonst auch nett verkaufen?
Beim Boys und Girls day werden weitere Kinder rekrutieren.
Krieg wird zu einem Spiel und stereotypen werden gefestigt.
Die Jungs können dort eine Switch gewinnen und auf Fortnite los ballern,
während die Mädels ihr haare nun locken können mit einem gewonnenen Föhn.
Ehrlich, ihr werbt Kinder mit Spiel und BEAUTY Geräten an!!
Gut das ihr euch ausgerechnet mit den Rollenbildern noch so sicher seit.
Vor allem wenn man die Sicherheit von Frauen in der Bundeswehr betrachtet.
Grundsätzlich fühlt man sich als Frau nicht wohl.
Alles was ich höre und mitbekomme bestärkt auch nur meine Haltung.
Neonazis und Vergewaltiger befinden sich in den eigenen Reihen.
Sexistische Sprüche, sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen sind eine alltägliche Bedrohung.
Dabei sollte die Bundeswehr doch angeblich für Sicherheit stehen,
nicht mal Gleichberechtigung könnt ihr gewährleisten.

Am eigenen Arbeitsplatz muss man sich sicher fühlen können!



Sagt mir noch so oft wie ihr wollt
„ du musst ja eh nicht zur Bundeswehr“
das ist ganz richtig so,
es ist aufgrund von den eigenen Arbeitskollegen nicht sicher genug für mich den Wehrdienst anzutreten.
Ich bin kein Püppchen oder Objekt das man zum abreagieren und kompensieren benutzen kann.
Also werde ich mich auch nicht hoffnungslos und ungeschützt der Gefahr von Männern in freie Wildbahn hingeben.

Da nehme ich lieber den Bär!


Wir sollen mindestens bis zum 67 Lebensjahr arbeiten um dann eine mickrige Rente zu bekommen.
Uns abschuften in einer 48 Stunden Woche und im Krankheitsfall die letzte „Freizeit“ im Wartezimmer beim Arzt opfern.
Wer braucht schon Erholung.
Ein Anruf beim Arzt wäre zu leicht.
Man kann uns für die Zukunft ja noch mehr Steine in den weg legen.
Wir laufen schon nur noch über ein zertrümmerten Kiesel weg.
Aber dann geht es nach der Schule also direkt weiter mit dem Leistungsdruck
und dem reinen abackern für deren Profite.



Die Folge von alle dem
sind psychische Erkrankungen.

Wie wird sich da um uns gekümmert?

Es ist schwer einen Therapieplatz zu finden.
Dann muss der Termin natürlich auch irgendwie in den Stundenplan passen. Wenn du dann auch noch Medikamente brauchst,
dann sind sogar in Hannover schon alle Kinder Psychiater voll.
Im Zweifel kannst du dich ja gedulden,
bis du 18 bist,
damit du dich dann erst für die Warteliste eines Psychiaters melden kannst.

Die Politik kürzt in Form der Krankenkassenreform den Mindesthonorar von Psychotherapeuten.
Die Existenz dieser Branche ist bedroht.
Dies könnte Praxen zu einer zwei-Klassen-Medizin zwingen.
Sie können weniger Kassenpatienten behandeln,
die Wartezeit für Therapieplätze steigt weiter!
Sollte man dies Änderung wirklich zu diesen Zeiten treffen?


Dann lässt uns die Bundesregierung nicht mehr nur im Klimaschutz im Stich. Und lockt uns immer weiter mit Versprechen.
Lässt die Schulen verdrecken während ihre Panzer glänzen und unsere Altersvorsorge um rund 10% sinken.

Pfandflaschen sammeln ist bestimmt auch eine meditative Beschäftigung.

Sondern lässt uns dann auch noch mit den daraus resultierenden Depressionen allein.

Also, wie soll ich mich wohl als junger Mensch zu dieser Zeit fühlen?


 

Redebeitrag Pastor Eckehard Binder

„Shalom“ und „Salam“ Mit diesen beiden Worten aus der semitischen 
Sprachfamilie, die beide hebräisch und arabisch für einen umfassenden Frieden stehen, grüße ich Euch und Sie ganz herzlich.
Mein Name ist Eckehard Binder. Ich bin Pfarrer im Ruhestand und habe seit mehr als 30 Jahren enge Beziehungen zu Menschen in Israel und in Palästina, insbesondere zu Menschen in der Region Bethlehem.  Mehr als 15 mal bin ich mit Gruppen dort gewesen.
Ich kann von mir sagen: Mein Herz leidet mit den Menschen dort, insbesondere mit den Menschen, die sich dort unermüdlich für Gerechtigkeit, Frieden und Versöhnung einsetzen.
„Handlungen, die geeignet sind und in der Absicht vorgenommen werden, das friedliche Zusammenleben der Völker zu stören, insbesondere die Führung eines Angriffskrieges vorzubereiten, sind verfassungswidrig.   Sie sind unter Strafe zu stellen.“
So steht es in Artikel 26 in unserem Grundgesetz.

Schier fassungslos müssen wir mit ansehen, wie dieser edle Satz mit Füßen getreten wird, für mich besonders im Hinblick auf die aktuelle Situation im Nahen und Mittleren Osten.

Viele sagen: Die Hamas hat doch angegriffen mit ihren verabscheuungs- würdigen Gräueltaten am 07. Oktober 2023.  Doch macht es nicht stutzig, wenn der gegenwärtig stärkste Herausforderer von Benjamin Netanjahu bei den israelischen Wahlen im Oktober Gadi Eisenkot, selber ein ausgesprochener Militarist, als eine der ersten eigenen Regierungs-handlung die Einsetzung einer unabhängigen Kommission vorsieht, die die tatsächlichen Hintergründe dieses Überfalls ans Licht bringen soll?
Ich frage mich: War es vielleicht eine gezielte Strategie der Regierung Netanjahus mit ihren rechtsradikalen einst rechtskräftig als Volksverhetzer verurteilten Ministern, mit dem Überfall der Hamas am 07. Oktober einen Grund für die totale Zerstörung des Gazastreifens und schleichende Eroberung der palästinensischen Westbank zu schaffen?

Bis auf den heutigen Tag sterben im Gazastreifen unschuldige Kinder durch Hunger und militärische Gewalt und der Schlimmste aus der Ministerriege Netanjahus, der Polizeiminister Ben Gwir, spricht den Menschen im Gazastreifen öffentlich überhaupt ihr Lebensrecht ab.

Und deutsche Regierungsvertreter finden höchstens mahnende Worte, aber zu wirklichen politischen und wirtschaftlichen Sanktionsschritten können sie sich nicht durchringen und blockiert einheitliche Schritte der EU.  Stattdessen werden weiter Waffen nach Israel geliefert und bestimmte Kreise suchen eine verstärkte wirtschaftliche Zusammenarbeit mit israelischen Militärkonzernen, die die Wirksamkeit ihrer Waffen im Völkermord am palästinensischen Volk im Gazastreifen vor aller Welt demonstriert haben. Mit ihnen will auch der VW-Konzern zusammenarbeiten.

Sehnsüchtig warte ich darauf, dass dieses endlich unter Strafe gestellt wird, wie es unser Grundgesetz fordert.

Fassungslos müssen wir mitansehen, wie fanatische jüdische Siedler das Leben unzähliger palästinensischer Menschen in der Westbank zu Hölle machen. Hierzu als Beispiel ein Vorfall, wie er sich vor einigen Monaten in Birzeit, einem Ort nördlich von Ramallah, zugetragen hat. Der evang. Pfarrer Munther Isaac berichtet darüber in der Zeitschrift „Im Lande der Bibel“ des evang. Jerusalemsvereins, dessen Mitglied auch ich bin.
Birzeit ist ein Ort, der mehrheitlich von palästinensischen Christen bewohnt wird. In ihn drang eine Gruppe von jüdischen Siedlern ein.  
       
Sie betraten das Land einer palästinensisch christlichen Familie, als gehöre es bereits ihnen. Dies ist im Westjordanland zunehmend zur Normalität geworden. Eine ältere Frau aus der Familie stellte die Siedler zur Rede. Nach Aussagen ihrer Angehörigen griffen die Siedler sie brutal an. Sie warfen sie zu Boden und schlugen ihr mit einem Stein auf den Kopf. Ihr Sohn, der den Angriff miterlebte, eilte zu ihrer Verteidigung, konnte die Angreifer vertreiben und bracht seine Mutter anschließend in ein Krankenhaus in Ramallah, wo sie fast zwei Tage auf der Intensivstation zubringen musste.

Kurz darauf trafen israelische Soldaten am Ort des Geschehens ein.       
Sie kamen jedoch nicht, um die Siedler festzunehmen, die eine ältere wehrlose Frau angegriffen hatten, sondern suchten stattdessen nach dem Sohn. Sein „Verbrechen“ bestand darin, seine Mutter verteidigt und sich der Gewalt der Siedler entgegengestellt zu haben.
Solche Vorfälle ereignen sich fast jeden Tag und Ministerpräsident Netanjahu spielt es herunter und nennt es „Exzesse einer winzigen Gruppe von Radikalen“.

Es ist das Ziel seiner Regierung und besonders der Radikalen in ihr, die palästinensischen Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben. Besonders haben sie es immer mehr auf Christen abgesehen, In Birzeit, In Taybeh und nicht zuletzt in der Region Bethlehem.
Kurz vor Weihnachten haben Siedler eine neue illegale Siedlung direkt auf den Hirtenfeldern, direkt hinter dem Grundstück einer befreundeten Familie, errichtet. Es ist der Ort, der in der Weihnachtsgeschichte eine wichtige Rolle spielt. Wo die Engel Frieden auf Erden verkünden.
Gleich nach dem Aufstellen der ersten Wohncontainer durch die Siedler hat sie der israelische Finanzminister Smodrich besucht, um ihre provokative Aktion
 öffentlich zu unterstützen.
 
Sie sagen: Auch wenn ihr Besitzurkunden für euer Land habt, das Land gehört uns. Unsere Besitzurkunde ist unsere heilige Schrift, die hebräische Bibel. Dort steht: Gott hat dieses Land nur uns gegeben.

Ich schäme mich für die offiziellen Vertreter unserer deutschen Kirche, die keine klaren öffentlichen Worte zu dieser Gotteslästerung finden und damit die palästinensische Christenheit, die Türhüter der ältesten Stätten der Christenheit, im Stich lassen.
Mir bleiben stattdessen immer wieder die Worte meines verstorbenen jüdischen Freundes, den Holocaustüberlebenden und Friedenskämpfer Reuven Moskowitz (den Mann mit der Mundharmonika) in Erinnerung, der mir bei unserer letzten Begegnung in Jerusalem vor fast 10 Jahren folgendes mit auf den Weg gab: „Macht Euch als Deutsche nicht noch einmal schuldig, wenn ihr schweigt und wegschaut, damals bei den Juden heute zu dem Unrecht, was bei uns an dem palästinensischen Volk geschieht.“

Ich danke Euch für Euer Zuhören und für die Unterstützung meiner Hilfs-aktion „Hilfe für Bethlehem“

 


 

Ankündigung und Aufruf zum Antikriegstag 2026 in Braunschweig



Veranstalter:

Friedensbündnis Braunschweig
Friedenszentrum Braunschweig e.V.
IPPNW Regionalgruppe Braunschweig

Kooperationspartner:

GEW Kreisverband Braunschweig
Naturfreunde Braunschweig
Jugendparlament Braunschweig
Schulstreik gegen Wehrpflicht Braunschweig

 


Unsere Forderungen zum Antikriegstag 2026:

  • Kämpft gegen die Erhöhung der Rüstungsausgaben!
  • Waffenproduktion rettet nicht eure Arbeitsplätze!
  • Frieden entsteht nicht durch Waffen, sondern durch Verhandlungen, soziale Gerechtigkeit und internationale Solidarität!
  • Unser Maßstab ist das Völkerrecht, welches es zu schützen gilt.
  • Jeder Völkerrechtsbruch ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!

 

- Aufruftext -

 

Kriege und Völkermord beenden!
Für Frieden, Abrüstung und soziale Gerechtigkeit!! 

Der Krieg in der Ukraine muss schnellstmöglich beendet werden. Er darf nicht durch noch mehr Waffenlieferungen angeheizt und verlängert werden. Wir protestieren gegen die Stationierung von Mittelstreckenwaffen. Mittelstreckenwaffen sind Angriffswaffen, sie erhöhen die Kriegsgefahr und machen Deutschland zum potentiellen Zielgebiet.

Der Völkermord am palästinensischen Volk muss beendet werden. Dafür braucht es mehr als folgen-
lose Appelle. Wir fordern deshalb die Waffenlieferungen an Israel zu beenden und strafrechtliche Verfolgung der Völkermörder! Nicht nur Israel, auch das palästinensische Volk hat ein Existenzrecht – auch Deutschland muss Palästina endlich diplomatisch anerkennen!

Das Friedensgebot im Grundgesetz, in der UN-Charta und im 2+4-Vertrag muss ernst genommen werden. Die gleichzeitige Proklamation von „Kriegstüchtigkeit“, die Steigerung der Militäraus-
gaben auf 5% des BIP widersprechen dem Friedensgebot und treiben unser Land in eine dramatische Schuldenfalle.

Milliarden Euro€fließen in Waffen und Ausrüstung der Bundeswehr, während bei Bildung, Gesundheit, Soziales, Kultur und ökologischem Umbau massiv gekürzt wird.  Diese „Reformen“ demontieren unser auf sozialen Ausgleich basierendes Gemeinwesen. Dringend benötigte Gelder für unser Sozial-
wesen werden in todbringende Rüstung umgeleitet, an der wenige Konzerne und Aktionäre exorbitant verdienen.

Stoppt die Werbung der Bundeswehr in Schulen und die Reaktivierung der Wehrpflicht. Statt die Jugend zu militarisieren, braucht es Investitionen in die zivile Bildung, in zukunftsorientierte berufliche  Ausbildung.

Unsere Jugend braucht internationale Begegnungen – nicht auf dem Schlachtfeld, sondern auf ziviler Ebene für Dialog, Kooperation und ein Miteinander in Solidarität – ein selbstbewusstes Standing statt Angst vor der Zukunft!

Wir unterstützen die Gewerkschaften im Widerstand gegen die geplanten Verschlechterungen beim Arbeitszeitgesetz, Einschnitte in der Rente, dem Abbau von Arbeitsplätzen, dem demokratie-
gefährdenden Sozialabbau und gegen die weitere Militarisierung! Seit Jahrzehnten sind die Gewerkschaften eine tragende Säule der Friedensbewegung – und das soll auch so bleiben!!

Kämpft gegen die Erhöhung der Rüstungsausgaben!

Waffenproduktion rettet nicht eure Arbeitsplätze!

Frieden entsteht nicht durch Waffen, sondern durch Verhandlungen, soziale Gerechtigkeit und internationale Solidarität!

Unser Maßstab ist das Völkerrecht, welches es zu schützen gilt.
Jeder Völkerrechtsbruch ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit!


Setzt ein deutliches Zeichen gegen Krieg, Völkermord, Militarisierung und Aufrüstung und kommt am 5. September zum Antikriegstag der Braunschweiger Friedensbewegung. Nie wieder Faschismus! Nie wieder Krieg!

 

Wichtige Termine und Aktionen der nächsten Zeit:

• Großdemo für einen starken Sozialstaat am 26.09.2026 in Hannover und Magdeburg
bundesweite Friedensdemonstration am 03.10.26 in Berlin
hierzu wird ein » Bus ab Braunschweig angeboten

Braunschweiger Aktivitäten und Termine:

• Gaza-Schweigemarsch jeden Donnerstag um 17:00 h ab Schlossplatz
• Offener Friedenstreff jeden 2. Dienstag im Monat um 19:00 h im Havanna – 
im September verschoben auf den 10.09.25 wegen der o.g. Veranstaltung