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Aktuell WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS Frieden nach außen und im Innern der Gesellschaft ist ein sehr gefährdetes Gut. Moderne Waffen können alles Leben auslöschen. Dauerhafter Frieden und gewaltfreie Lösungen von Konflikten setzen aber eine neue Lebenskultur weltweiter Gerechtigkeit und Solidarität voraus, die wir erst entwickeln müssen. Diese Kultur baut auf präziseren Informationen auf, als sie die Medien liefern, fordert selbstbewusste Bürgerinnen und Bürger und einen anderen Umgang mit Tradition, Erziehung und Politik. Unsere Vortragsreihe "Wege zu einer Kultur des Friedens" in der Volkshochschule will zum Nachdenken über und zum Engagement für eine Kultur des Friedens anregen.
Übersicht aller Veranstaltungen |
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Demnächst: Oikocredit – Geldanlegen für Gerechtigkeit
aus unserer Vortragsreihe "Wege zu einer Kultur des Friedes" in der Volkshochschule. Was geschieht eigentlich mit unserem Geld auf der Bank? Wer sich diese Frage stellt und dabei auch darüber nachdenkt, was Spekulation auf Nahrungsmittel für Auswirkungen haben können oder was die Finanzierung von Rüstungsgütern wie z.B. Atomwaffen für den Frieden in der Welt bedeutet, ist auf der Suche nach Alternativen. Die internationale Genossenschaft Oikocredit steht für ethisches Investment. Wie aber wirkt sich die Finanzierung von Produktionsorganisationen und sozialen Mikrofinanzorganisationen in armen Ländern auf die jeweilige Gesellschaft aus? Welchen Beitrag zur Verbesserung der Lebenssituation von Kreditnehmenden leistet sie? Franziska Dickschen ist Referentin für Bildungs- und Öffentlichkeitsarbeit des Oikocredit Förderkreises Niedersachen-Bremen. Donnerstag, 24. Mai 2012, 19 Uhr |
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Offener Brief In folgender Stellungnahme wollen wir den unerträglichen Anschuldigungen, die von der Antifaschistischen Gruppe Braunschweig (A.G.B.) gegen unser Mitglied Dr. Helmut Käss erhoben werden, deutlich widersprechen. Helmut Käss wird vorgeworfen ein antisemitisches Weltbild zu pflegen. Als Folge wird ihm der Zugang zu Veranstaltungen von A.G.B. und DGB-Jugend verboten. Dabei verhielt sich Helmut Käss – ein Mediziner im Ruhestand, der ein dialogbereiter Mensch ist und seine Meinung sachlich und argumentativ vertritt – auf keiner der von ihm besuchten Veranstaltungen so undemokratisch und störend wie die Mitglieder der A.G.B. auf anderen Veranstaltungen, die in den Räumen der TU BS stattfanden. (Podium Medicks – Hempel – Kleber: Zitat aus ihrem Flugblatt: "Diese Veranstaltung darf nicht stattfinden!"; Hecht-Galinski: die Polizei musste den demokratischen Ablauf der Veranstaltung gegen ihre Störungen sichern; und noch schlimmer: Sie liefen zum Präsidenten der TU und erreichten ein quasi Hausverbot für die Palästinenser). Aber zur sachlichen Klärung zunächst eine Definition von Antisemitismus: Dietz Bering: Helmut Käss hat niemals behauptet, dass "alle Juden schlecht seien". Er hat niemals verallgemeinert! Lediglich eine Kritik an der Politikgestaltung der für eine gewisse Zeit gewählten israelischen Regierung äußerte er. Würde sich ein Mensch aus Israel hinstellen und die Politikgestaltung Angela Merkels und ihres Kabinetts kritisieren, würde ihm wohl auch niemand eine deutschfeindliche bzw. christenfeindliche Einstellung unterstellen. Es muss für jeden verständlich sein, dass die Kritik an einem Staat sich niemals an ein ganzes Volk richten kann, da der normale Bürger eines Staates die Politik seiner Regierung nur indirekt durch Wahlen beeinflussen kann. An den Politikinhalten kann er nichts direkt verändern. Das kann allein eine Administration. Somit ist der Vorwurf des Antisemitismus im Fall Helmut Käss keinesfalls gerechtfertigt! Er stellt im Weiteren eine starke Verleumdung dar. Die A.G.B. schützt sich jedoch durch Anonymisierung auf ihren Flyern und die dreiste Vereinnahmung aller Studenten der TU Braunschweig durch die Angabe der Studierendenvertretung (AStA) – ohne dass die Studierenden jemals informiert, geschweige denn gefragt wurden – als Kontaktadresse auf ihrer Homepage. Eine Verhaltensweise, die nahtlos an das undemokratische und dialogunwillige Vorgehen der Gruppe anknüpft. Das Friedenszentrum Braunschweig ist der Überzeugung, dass die Probleme im Nahen Osten, die immer wieder von beiden Seiten angefeuert werden, nur durch ein dialogorientiertes und vorurteilabbauendes Vorgehen gelöst werden können. Nur so kann nötiges Vertrauen geschaffen werden! Gleiches Verhalten sollten alle zivilgesellschaftlichen Akteure – inklusive der A.G.B. – hier in einem demokratischen Braunschweig an den Tag legen. Konstruierte Antisemitismusvorwürfe helfen hier genauso wenig weiter wie das Stören von Veranstaltungen und Verweigerung von Diskussionen! Wir hoffen in Zukunft mit der A.G.B. und dem DGB Braunschweig in einen konstruktiven Dialog treten zu können. Es gibt wahre Feinde der Demokratie! Gerade in Zeiten, in denen der Rechtsterror immer stärker zu werden scheint, sollten sich links-orientierte Vereinigungen zusammentun und kooperieren. Die Zerstrittenheit spielt nur den Rechten in die Hände! Freundliche Grüße, |
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Die Geschichte des Anderen verstehen lernen Ein israelisch-palästinensisches Schulbuchprojekt zur Geschichte des Nahostkonfliktes Als Auftakt des Vorprogramms zur Nakba-Ausstellung im Juni referierte Prof. Dr. Falk Pingel aus Bielefeld, ehemaliger Direktor des Georg-Eckert-Instituts für Internationale Schulbuchforschung in Braunschweig, über die Probleme bei der Ausarbeitung eines israelisch-palästinensischen Geschichtsbuches. Etwa 30 Zuhörer folgten dem Vortrag, der am 17.04.2012 in der Volkshochschule Heydenstraße stattfand. Das Projekt des Peace Research Institute in the Middle East lief in Kooperation mit dem Braunschweiger Georg-Eckert-Institut von 2002 bis 2010 und war der Versuch, vermittelnd zwischen den beiden Volksgruppen tätig zu werden. Inhaltlich sollte nicht eine allgemeine Geschichte der Region erzählt werden, vielmehr war der Ansatz ein Schulbuch zu schaffen, welches die Perspektiven beider Seiten unabhängig voneinander zu Wort kommen lässt und somit zur Auseinandersetzung mit der Geschichte des Anderen führt. Bei existierenden israelischen und palästinensischen Schulbüchern herrscht eine äußerst einseitige und stereotype Sichtweise vor, die die Geschichte der anderen Seite größtenteils ignoriert oder gar negiert. |
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Das FZ unterstützt das Forum Crisis Prevention e.V. Das Forum Crisis Prevention e.V. ist seit dem Jahr 2005 der rechtliche Nachfolger der Initiative PRO UNCOPAC. PRO UNCOPAC forderte die Einrichtung einer Kommission für Frieden, die ein besonderes Augenmerk auf Prävention und zivile Konfliktbearbeitung legen sollte. Im Jahr 2005 richteten die Vereinten Nationen die Kommission für Friedenskonsolidierung ein. Dabei verzichteten die UN auf Präventions- und Frühwarnsysteme, da es diese Punkte betreffend von einigen UN-Mitgliedsstaaten Widerstand aus Angst vor Souveränitätsverlusten gegeben hatte. Das Forum arbeitet für die Stärkung bestehender und die Entwicklung neuer internationaler Strukturen, deren Hauptzweck die Verhinderung kriegerischer Formen von Konfliktaustragung und die Eindämmung von Krisen ist. Unter www.crisis-prevention.info können weitere Informationen abgerufen werden. |
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Die Würde der Anderen Unter diesem Titel steht ein Gastkommentar des früheren israelischen Staatssekretärs im Außenministerium Alon Liel in der "Frankfurter Rundschau" vom 24. März 2012. Er stellt fest, dass der Vorwurf der Apartheid Israel gegenüber zwar nicht zutreffe, weil Israel seinen Bürgern gesellschaftliche und politische Rechte einräume – im Gegensatz zum früheren Südafrika. Dennoch verfolge der Vorwurf der Apartheid Israel aus zwei Gründen. Der eine sei die konsequente Missachtung der Palästinenser: "In vielen Teilen der Welt herrscht das Gefühl, dass Israel den Palästinensern nicht nur ihre nationalen Grundrechte vorenthält, sondern ihnen ihre Ehre, ihre Würde und selbst ihr Narrativ raubt. So als ob die Palästinenser für die Israelis im Wortsinne nicht zählten." Liel folgert daraus: "Eine Gemeinschaft, die getreten und gedemütigt wird, ist eine Gemeinschaft, der die Achtung versagt wird. Und mit so einer Gemeinschaft ist es unmöglich, irgendeine Art von Verständigung zu erreichen." Der zweite Grund ist das schrittweise Scheitern der Zwei-Staaten-Lösung. Selbst viele Unterstützer eines palästinensischen Staates glaubten, dass es gar nicht mehr möglich sein werde, sie zu erreichen. Wenn es aber zu keiner Zwei-Staaten-Lösung komme, dann werde der Vorwurf der Apartheid erst recht virulent, und die Welt werde immer deutlicher nach den individuellen und kollektiven Rechten der Palästinenser fragen. Doch in Israel wage man es gar nicht mehr, diese Fragen zu stellen. Daher sorgten sich in aller Welt immer mehr Menschen um Israel. Alle, die Israel liebten, seien aufgerufen, diese Fragen zu stellen. Liel schließt mit einem nachdrücklichen Appell: "Es ist an der Zeit für uns alle, sowohl in Israel wie im Ausland, eine ehrliche Diskussion über Israels lang angelegte Politik zu beginnen, bevor das Land genau wie einst das Apartheid-Südafrika in den Abgrund stürzt." Ingeborg Gerlach |
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Die Nakba-Ausstellung kommt im Sommer nach Braunschweig Vom 7. Juni bis zum 4. Juli 2012 wird die Nakba-Ausstellung in der Brunsviga gezeigt; Veranstalter ist das Friedenszentrum e.V. Braunschweig. Die Ausstellung thematisiert auf 17 Tafeln die Vertreibung der Palästinenser aus ihren ehemaligen Gebieten in den Jahren 1947/1948. Für die Israelis, denen das – über das im Teilungsplan der UN hinausgehende – Gebiet zufiel, ist der Sieg im Kampf gegen die Araber (einschließlich der Palästinenser) ein fester Bestandteil ihres Gründungsmythos geworden. Auch auf palästinensischer Seite gehören die Ereignisse dieser Jahre, von ihnen als "Nakba" = Katastrophe bezeichnet, zum Gründungsmythos: Daraus leiten sie ihr Dasein als Opfer ab. Die Nakba ist für sie die Urkatastrophe, die noch immer ihre Identität und Existenz bestimmt. Israel hingegen tritt mit diesem Sieg aus seiner bisherigen Opferrolle heraus und leitet seinerseits seine Identität aus ihr ab, zugleich aber auch seinen (angeblichen) Status als ein "von Feinden umgebenes Land". Die Nakba gibt mit Bildern und Texten "das historische Narrativ der Palästinenser" wieder. Unter der Projektleitung von Falk Pingel hat das Georg-Eckert-Institut ein israelisch-palästinensisches Schulbuch herausgegeben (im Internet unter "Das historische Narrativ des Anderen kennen lernen"), in dem die Sichtweisen beider Seite einander gegenübergestellt sind. Mit der Nakba-Ausstellung erhält diejenige Seite eine Stimme, die in der Bundesrepublik – meist aus historischen Gründen – überhört wird. Wenn wir ihre Präsentation unterstützen, dann in der Absicht, deutlich zu machen, dass verschiedene Sichtweisen möglich und berechtigt sind. Vor einem palästinensisch-israelischen Konsens liegt noch ein weiter, heute nicht absehbarer Weg. Das Friedenszentrum stellt der Ausstellung ein umfangreiches Begleitprogramm zur Seite. In Podiumsdiskussionen soll auch die jüdisch/israelische Seite zu Wort kommen. Lesungen jüdischer Autorinnen sollen deren historische Erfahrungen zu Gehör bringen. Als Höhepunkt ist ein Abend mit dem Friedensforscher Johan Galtung geplant. Am 17. April wird auf Einladung des Friedenszentrums Professor Falk Pingel, Projektleiter des israelisch-palästinensischen Schulbuchs und frühere stellvertr. Direktor des Georg-Eckert-Instituts, über die Darstellung der Nakba aus palästinensischer Sicht sprechen: 17. April 2012, 19 Uhr, VHS, Heydenstraße 2, Raum 212 |
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Prof. Roland Roth über "Mutbürger und Bürgerinitiativen".
Das Friedenszentrum e.V. Braunschweig feiert derzeit sein fünfundzwanzigjähriges Jubiläum und hatte aus diesem Anlass Professor Roland Roth (Hochschule Magdeburg / DESI-Institut, Berlin) zu einem Vortrag "Mutbürger – Bürgerinitiativen in der parlamentarischen Demokratie" eingeladen. Es war brechend voll im Speicher der Alten Waage an diesem 15. März 2012 bei dieser 105. Veranstaltung in der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens". Roth hatte in seinem im vergangenen Jahr erschienenen Buch über "Bürgermacht" (Edition Körber-Stiftung), die These gewagt, dass wir uns in einer "vorrevolutionären" Situation befinden. Er unterstützte sie mit statistischen Belegen, aus denen die Unzufriedenheit eines Großteils der Bevölkerung hervorging. Früher seien es nur, die Jungen gewesen, die der etablierten Politik nicht mehr die Fähigkeit zusprächen, die gegenwärtigen Probleme zu lösen, Heute sei es eine Mehrheit der gesamten Bevölkerung. Und in zunehmendem Maße teile auch die politische Klasse diese katastrophale Einschätzung. Gleichzeitig verlangten 81% der Bevölkerung nach mehr Mitsprache. "Nicht für und nichts ohne uns", laute die Parole. |
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Offener Brief an Außenminister Westerwelle Das Friedenszentrum Braunschweig e.V. fordert Außenminister Westerwelle im Rahmen des nicht-ständigen Mitgliedsstatus Deutschlands im Sicherheitsrat der UN auf, im Sinne der Beendigung der gewaltsam ausgetragenen Konflikte in Syrien verstärkte diplomatische Anstrengungen zu unternehmen, um eine Friedensmission der Vereinten Nationen dort möglich zu machen, die für die Schaffung von Sicherheitskorridoren mit Hilfe von neutralen UN-Blauhelmen einsteht. Wir würden uns von der BRD in Bezug auf ihre eigene Geschichte und Verantwortung eine Teilfinanzierung dieser Friedensmission durch freiwillige Zusatzbeiträge wünschen. Als Blauhelmsoldaten sollten im Sinne des Vertrauens beider Seiten am besten vor allem Blauhelme mit arabischem Hintergrund eingesetzt werden. Dies könnte die Akzeptanz der friedenschaffenden bzw. der die Kombattanten trennenden Mission auf beiden Seiten stärken. Die von den UN beschlossene Responsibility to Protect, also die Verantwortung, die leidende Zivilbevölkerung zu beschützen, ohne eine militärische Intervention (die möglicherweise interessengeleitet nur von einer Handvoll Staaten durchgeführt würde), sollte in Syrien Leben retten können und daher hier dringend angewendet werden. Beschlossen vom Vorstand am 1. März 2012 |
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"CIA sieht keine Beweise für Irans Atombombenpläne" Das Friedenszentrum weist in der aktuellen Diskussion um das Atomwaffenprogramm des Iran nachdrücklich auf folgenden Artikel hin: In der "Frankfurter Rundschau" vom 27.2.2012 findet sich auf S. 6, ganz unten, eine kleine Meldung mit der obigen Überschrift. Der US-Geheimdienst, ist dort zu lesen, sehe, laut New York Times, nach wie vor keine Beweise für ein iranisches Atombombenprogramm. Damit kommt die CIA zu einem ähnlichen Ergebnis wie vor fünf Jahren. Der Iran habe angeblich sein Atomwaffenprogramm eingestellt, berichtet die New York Times unter Berufung auf Regierungsvertreter. |
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Gewaltfrei gegen die Mauer in Bil'in
Im Rahmen unserer Vortragsreihe "Wege zu einer Kultur des Friedens" sprach am 19.1. der Palästinenser Hamdi Abu Rahma über die Situation in seinem Heimatort Bil'in. Das Dorf liegt direkt in der Gegend, wo ab 2005 die israelische Sperranlage errichtet wurde, welche Israel vom Westjordanland trennt. Die Menschen in dieser Region sind primär von Landwirtschaft abhängig, jedoch verloren sie durch die Mauer einen Großteil des Acker- und Weidelandes. Allein durch Verlust von Tausenden Olivenbäumen entstehen jährlich Verluste von 50 Millionen Dollar. "The popular committees against the wall and settlements" organisieren jede Woche gewaltfreie Demonstrationen an der Sperranlage, welche von Anwohnern sowie israelischen und internationalen Aktivisten unterstützt werden. Den Protesten wird von der israelischen Armee kontinuierlich mit Gewalt begegnet. So kommen zum Beispiel Tränengasbomben zum Einsatz, die weite Gebiete in Rauch hüllen und eine Flucht vor dem Gas nahezu unmöglich machen. In einer dieser Aktionen starb deswegen ein Frau an Erstickung. Des Weiteren benutzt die Armee zum Beispiel gummiummantelte Stahlgeschosse, die zu schweren Verletzungen führen können. |
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Erleichterter Waffenexport auch in Krisengebiete? Exportmeister Deutschland liegt auch beim Waffenexport ganz weit vorne, aber unserer Rüstungs- pardon: Sicherheitsindustrie genügt das nicht. Sie benutzt die Reduzierung von Waffenkäufen wegen Verkleinerung der Bundeswehr, um einen Paradigmenwechsel beim Waffenexport zu verlangen – und die Bundesregierung zieht mit. Waren bisher Exporte in Krisengebiete untersagt, so soll nun, laut Otfried Nassauer in der NDR-Sendung "Streitkräfte und Strategien" am 19. Dezember 2011, der Export "verantwortungsbewusst" gehandhabt werden. Aufstrebenden Schwellenländern wie z.B. Indien oder Arabien, die eine "stabilisierende" Funktion in ihrer Region besitzen, sollen Waffenlieferungen nicht länger verweigert werden – schon um der Gleichstellung der deutschen Waffenindustrie mit der Konkurrenz in anderen EU-Staaten willen. Darüber hinaus ist die Bundesregierung bemüht, die EU-Exportkontrolle (z.B. für Dual Use-Güter) möglichst niedrig zu halten. Also noch mehr Export? Nassauer verweist darauf, dass schon heute über 70% der Waffenproduktion in den Export gehen. Er empfiehlt dringend den Abbau der Überkapazitäten. Ingeborg Gerlach |
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DAKS-Kleinwaffen-Newsletter März 2012
In New York fand ein neuerliches Treffen des Vorbereitungsausschusses für die Verhandlungen zu einem Arms Trade Treaty statt. – Robert Lindner (Oxfam Deutschland e.V.) analysiert in einem Hintergrundbericht die bestehenden Hindernisse und Schwierigkeiten auf dem Weg zu einem solchen Vertrag und eruiert die nach wie vor bestehenden Chancen. Das zweite Thema: Ende Februar fand der erste bundesweite Aktionstag der Kampagne "Aktion Aufschrei!" statt. Auch hierzu ein Bericht – mit einem Schwerpunkt auf der spektakulären Auftaktveranstaltung in Berlin. Inhalt:
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Wie viele Flüchtlinge sollte Europa aufnehmen?
40 Millionen Flüchtlinge sind unterwegs, doch nur drei Prozent davon kommen nach Europa. Dennoch schottet Europa sich mit der Grenztruppe "Frontex" ab. Diese Truppe nimmt auf Menschenrechte keine Rücksicht. Über die weltweite Flüchtlingsproblematik referierte Pastor i.R. Helmut Erchinger am 17. November im Rahmen der Reihe "Wege zu einer Kultur des Friedens", die gemeinsam vom Friedenszentrum und dem Friedensbündnis veranstaltet wird. Herr Pastor Erchinger ist Mitbegründer des "Refugiums". |
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Panzer für Saudi-Arabien Die "Frankfurter Rundschau" berichtet unter der Überschrift "Waffen für die Welt" am 8. November 2011, dass sich die Bundesregierung um bessere Exportbedingungen für deutsche Waffen bemüht. Während die EU-Kommission Beschränkungen für sogenannte Dual-Use-Güter (Produkte, die sowohl zivil wie auch militärisch nutzbar sind) verhängen will, setzt sich die Bundesregierung dagegen zur Wehr. Der "legale Handel, insbesondere mit neuen Gestaltungsmächten" dürfe nicht unangemessen erschwert werden, zitiert die Zeitung aus dem Schreiben der Bundesregierung. Laut "Frankfurter Rundschau" hat der geheim tagende Bundessicherheitsrat bereits im Sommer erstmals der Ausfuhr von 270 Leopard-Panzern nach Saudi-Arabien zugestimmt. Margot Käßmann, Schirmherrin der "Aktion Aufschrei – stoppt den Waffenhandel" reagierte mit Empörung auf diese Erlaubnis, da Saudi-Arabien im Frühjahr mitgeholfen habe, den Aufstand in Bahrain niederzuschlagen. Ingeborg Gerlach |
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Das Leben von Picasso: Antikriegs- und Friedensbilder
Am 20. Oktober präsentierten Brigitte Constein-Gülde und Elke Almut Dieter in der Volkshochschule das Leben und Wirken von Pablo Picasso mit besonderem Hinblick auf sein Schaffen im Bereich der Antikriegs- und der Friedensbilder. Schon früh, bevor er die ersten Kriegserlebnisse hatte, beschäftigte sich Picasso, dessen Talent schon von frühester Jugend an von seinem Vater und später an der Kunstakademie gefördert wurde, mit dem Leiden. Dabei wurde er nicht nur vom Tod eines Freundes beeinflusst, woraus die Blaue Periode resultierte, er zeigte auch oft nicht etwa die Reichen und Schönen, sondern konzentrierte sich auf Randgruppen, Arme und eher Geächtete, deren Leid er porträtierte. Später engagierte er sich als eher politischer Künstler, so malte er Bilder zur Anklage und Verhöhnung Francos, den er als widerliches Monster darstellte. Diese Bilder hatte er in einer Tausenderauflage auch gedruckt und verkauft – wobei der Erlös einem guten Zweck zugeführt wurde. |
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Evangelische Kirche kritisiert die Außen- und Entwicklungspolitik der Bundesregierung Präses Schneider, der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, kritisierte, wie einem Bericht des Deutschlandfunks (Tag für Tag, 14.10.2011) zu entnehmen war, die Außen- und Entwicklungspolitik der schwarz-gelben Regierung. Schon im Koalitionsvertrag sei ein Vorrang des Sicherheitsdenkens festgeschrieben worden, der seither zu einer Veränderung im Selbstverständnis deutscher Außen- und Entwicklungspolitik geführt habe. Wo die Vorgängerregierung noch auf zivile Konfliktbearbeitung, Diplomatie und Kompromiss gesetzt habe, stehe jetzt das Prinzip der "vernetzten Sicherheit", d.h. einer Mischung von militärischen und zivilen Maßnahmen, das letztlich nach den Regeln der Aufstandsbekämpfung funktioniere. Durch diese Gemengenlage werde auch die Entwicklungspolitik in die Sicherheitspolitik hineingezogen, was nicht den Absichten der evangelischen Entwicklungsdienste entspreche. Die Evangelische Kirche betont, dass diese Veränderung, die nicht öffentlich diskutiert, sondern stillschweigend vollzogen wurde, nicht ihrem ethischen Leitbild vom gerechten Frieden entspreche, da dieses auf Gewaltverminderung und nicht auf Gewaltvermehrung abziele. Die Evangelische Kirche fordert zum zivilen Handeln auf. Nur auf Sicherheit allein lasse sich kein Frieden gründen. Ingeborg Gerlach |
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Franziska Dickschen über
Franziska Dickschen setzt sich seit Jahren für den gerechten Handel ein. Sie sieht die Hauptprobleme des Welthandels darin, dass sich Großkonzerne in armen Ländern ansiedeln und Böden und lokale Arbeiter ausbeuten. Kleinbauern werden in den Urwald vertrieben, der wiederum unter der betriebenen Landwirtschaft stark leidet. Gleich zu Beginn machte Frau Dickschen klar, dass es ihr nicht um "Almosen für die Bevölkerung armer Länder" geht. Sie fordert gerechte Preise für die dort verrichtete Arbeit! Großkonzerne haben im "Konzert der Weltwirtschaft" beispielsweise bei der WTO mehr zu sagen. Trotzdem haben heutzutage Fair-Trade-Organisationen einen gewissen Einfluss bei der WTO. Dies sei ein großer Erfolg! |
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Helmut Kramer über
Zum 100. Abend der Reihe WEGE ZU EINER KULTUR DES FRIEDENS begrüßte Frieder Schöbel, der vor 12 Jahren die Vortragsreihe ins Leben gerufen hatte, 55 Gäste. Er gab einen Überblick über die bekanntesten akademischen, Fach- und Laien-ReferentInnen, die das Friedenszentrum im Laufe der Zeit in die VHS eingeladen hat. Die Vielfalt der Themen reichte von den Gefahren der Atomwaffen bis zu aktuellen Gewalt-Konflikten. Die Liste kann hier heruntergeladen werden. Den Festvortrag hielt Helmut Kramer (81), Braunschweiger Richter aus Wolfenbüttel, frisch gebackener Träger des Fritz-Bauer-Preises und langjähriges Mitglied des Friedenszentrums. Er setzte sich zuletzt 2009 als Sachverständiger im Bundestag erfolgreich dafür ein, dass auch die sogenannten "Kriegsverräter" endlich rehabilitiert wurden. Dass man einen verbrecherischen Krieg nicht verraten kann, darüber waren sich alle Anwesenden einig. Davor hatte er jahrzehntelang für die Aufhebung ungerechter Urteile und Gesetze gearbeitet – was ihm oft gelang (Erna Wazinski Todesurteil, Rechtsberatungsmissbrauchsgesetz der Nazis usw.). Lesen Sie dazu auch Kriegsjustiz durch die Hintertür – Freibrief zum Töten von Helmut Kramer |
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Syrien Sehr geehrte Bundeskanzlerin, wir bitten Sie, dass die Bundesregierung auf die EU dahingehend einwirkt, dass alle nur möglichen Sanktionen unterhalb der Schwelle des Militärischen gegen Syrien verhängt werden, solange es nicht von seiner die Menschenrechte aufs Tiefste verletzenden Politik ablässt. Friedenszentrum Braunschweig e.V. |
Bürgermeister für den Frieden Das Friedenszentrum Braunschweig hat eine Dokumentation über das Verhalten des Braunschweiger OB und mehrere nicht veröffentlichte Leserbriefe des Friedenszentrums an die Braunschweiger Zeitung aus den letzten Jahren zusammengestellt. Insbesondere die Kritik am OB machen wir gern der Öffentlichkeit zugänglich, weil dadurch nun endlich für eine Vertretung Braunschweigs bei der nächsten Tagung der "Bürgermeister für den Frieden" in der Nachbarstadt Hannover gesorgt wurde. |
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Aachener Friedenspreis für Jürgen Grässlin Der Freiburger Sachbuchautor und unermüdliche Kämpfer gegen den deutschen Export von Kleinwaffen, Jürgen Grässlin, hat am 1. September 2011 – zusammen mit der Tübinger Informationsstelle Militarisierung – den Aachener Friedenspreis erhalten. Mit diesem Preis werden Menschen geehrt, die sich vorbildlich "von unten" für den Frieden einsetzen, teilte der Verein zur Begründung mit. Die Verleihung findet im September statt. Das Friedenszentrum gratuliert Jürgen Grässlin, der am 7. April 2010 Referent in unserer Reihe „Wege zu einer Kultur des Friedens" war. |
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Allein gegen die Waffenindustrie Deutschland, dessen politische Führung sich gern als Vorreiter bei Frieden und Abrüstung in den Vordergrund stellt, steht jetzt auf Platz 3 der Waffenexporteure weltweit und liefert hemmungslos Waffen selbst an menschenrechtsverletzende Staaten sowie in Kriegs- und Krisengebiete. Mit ihrer Zustimmung zum Export deutscher Gewehre, Panzer, U-Boote, Militärhubschrauber und Kampfflugzeuge heizt die Bundesregierung fahrlässig kriegerische Auseinandersetzungen an – zum Profit der eigenen Rüstungsindustrie und auf Kosten unzähliger Menschenleben. Das Friedenszentrum verleiht kostenlos den Film "Allein gegen die Waffenindustrie" über den Freiburger Lehrer Jürgen Grässlin, Sprecher der Kritischen Aktionäre DaimlerChrysler, der DFG-VK, des "Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen" (DAKS) und Deutschlands bekanntester Rüstungsgegner, der seit über 25 Jahren sein Engagement im Widerstand gegen die Produktion von Kriegsmaterial und gegen deutsche Waffenhersteller sieht. Er besuchte Opfer deutscher Waffen in Afrika und Asien und gibt ihnen eine Stimme und ein Gesicht. Zu den teils illegalen Waffenexporten siehe auch unseren Rundbrief 2010-09. Derzeit läuft unsere AKTION AUFSCHREI gegen die wahnsinnigen Waffenexporte Deutschlands an. |
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Kampagne "unsere zukunft – atomwaffenfrei" Newsletter 6 der Kampagne – April 2012
Genau zwei Jahre nach dem Bundestagsbeschluss zum Abzug der Atomwaffen aus Deutschland, startete am 26. März die Kampagne "atomwaffenfrei.jetzt". Bereits wenige Tage später unterstützten mehrere Bundestagsabgeordnete nach einem Frühstücksgespräch im Bundestag unsere Ziele und Forderungen. Wurde der Kampagnenstart bereits mit großem Engagement vorbereitet, geht es seit vier Wochen mit viel Elan und vielen Aktivitäten weiter – sowohl auf der Straße als auch über die Social Media. Und das ist erst der Anfang. In den nächsten Wochen reiht sich ein Termin an Termin. Und das ist auch dringend notwendig, denn:
Newsletter lesen Website: www.atomwaffenfrei.de |
Gedenkort Buchhorst Es gibt Neues vom Gedenkort Buchhorst! Uns wurden zwei neue Namen von dort erschossenen Personen zugetragen. Eduard Ortmayer und Walter Grieble werden nun nicht mehr vergessen sein. Wir haben neue Schilder produziert und haben diese im ersten Kugelfang installiert. Außerdem sind noch Exemplare der begehrten Broschüre über den Gedenkort Buchhorst vorrätig und können dort für 10 € erworben werden. |
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Tunesien / Ägypten: Die unterschlagene Dimension US-Präsident Obama zog Vergleiche mit dem Fall der Berliner Mauer, als Mubarak endlich abtrat. Gemeinsamer Nenner des Aufbruchs ist das Fehlen politischer Grundrechte. Aber so wichtig der Kampf um Meinungs- und Demonstrationsfreiheit auch ist, die Berichterstattung lässt die soziale Dimension der arabischen Aufstände in den Hintergrund treten. In Tunesien war die Massenarbeitslosigkeit vor allem der jungen Menschen der Auslöser für die Proteste. Ein Student, der keine Lebensperspektive mehr sah, verbrannte sich. Hunger spielt eine nicht zu unterschätzende Rolle: Die Lebensmittelpreise sind stark gestiegen, seitdem Nahrungsmittel zum Gegenstand von weltweiten Spekulationen geworden sind. Die Personalisierung greift zu kurz: Ben Ali oder Mubarak mögen sich in schändlicher Weise bereichert und zur Erhaltung ihrer Macht gewaltige Unterdrückungsapparate aufgebaut haben – mit ihrer Entfernung gibt es noch lange keine Jobs oder billigere Nahrungsmittel. Beim Weltsozialforum in Dakar benannte man daher den Systemfehler sehr viel präziser, wenn man vom heraufziehenden Ende des Neoliberalismus sprach. Zu hoffen bleibt, dass die jetzt einsetzende Unterstützung des Westens nicht nur zu politischem, sondern auch zu wirtschaftlichem Umdenken führt, die breiten Bevölkerungsschichten Zugang zum Reichtum ihrer Länder ermöglicht. Ingeborg Gerlach |
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Braunschweig unterm Hakenkreuz
"Die Geschichte lehrt die Menschen, dass die Geschichte die Menschen nichts lehrt." (Mahatma Gandhi) Vor 29 Jahren, 1981, erschien in Braunschweig ein Buch, über die nationalsozialistische Vergangenheit unserer Stadt. Das Buch ist seit vielen Jahren vergriffen. Ein Exemplar wurde nunmehr digitalisiert und steht als PDF der Allgemeinheit zur Verfügung. Das Buch heißt „Braunschweig unterm Hakenkreuz. Bürgertum, Justiz und Kirche – Eine Vortragsreihe und ihr Echo“. Herausgegeben wurde das Buch seinerzeit von Dr. Helmut Kramer, Richter a.D. am Braunschweiger Oberlandesgericht. Das Buch ist das Ergebnis einer über die Stadtgrenzen hinaus Aufsehenden erregenden Veranstaltungsreihe in Braunschweig im Jahr 1980. Politologen, ein Soziologe, ein Jurist und ein Theologe untersuchen das Verhalten des Bürgertums gegenüber dem Nationalsozialismus vor Ort: Wie haben sich die Justiz, die Kirche und andere maßgebliche Institutionen des Bürgertums vor und nach 1933 in einem bestimmten lokalen Umkreis verhalten und welche Triebkräfte leiteten sie? Zahlreiche Bilder und Dokumente tragen zur Anschauung der Darstellungen bei. Der Abdruck von Artikeln und Leserbriefen in der Braunschweiger Presse gibt einen Eindruck davon, wie das Braunschweiger Bürgertum 35 Jahre nach dem Kriegsende zur eigenen Geschichte stand.
Braunschweig unterm Hakenkreuz (PDF, 20 MB) Uwe Meier |
Einweihung der Gedenktafel am ehem. Judenhaus, Ferdinandstraße 9
Rede von Frieder Schöbel zur Einweihung der Gedenktafel |

